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wiki:huellhorst_oberbauerschaft

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Oberbauerschaft

Dieses ist die Beschreibung des Hüllhorster Ortsteil Oberbauerschaft.

Höfeliste

[Oberbauerschafts Haus- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Bücher

Geschichte

Die Ursprünge von Oberbauerschaft gehen zurück auf die erste urkundliche Eintragung der Gemeinde Beendorf aus dem Jahre 1121. Später wurden fünf Ortsteile, darunter auch Beendorf, zusammengelegt, die den Namen Oberbauerschaft erhielten. Oberbauerschaft wird Anfang des 17. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt.

Zum 1. Januar 1832 wurden das zum Kirchspiel Lübbecke gehörende Oberbauerschaft aus dem aufgelösten Kreis Bünde in den Kreis Lübbecke eingegliedert. Ende des 19. Jahrhunderts zählte die Gemeinde 8 Bauerschaften. Oberbauerschaft war bis zur Gebietsreform eine selbständige Gemeinde im Amt Hüllhorst im ehemaligen Kreis Lübbecke. Ursprünglich bestand das Dorf aus mehreren Bauerschaften (Niedringhausen und Beendorf sind die größten), die sich über die Jahrhunderte entlang von raumerschließenden Nord-Süd- bzw. Ost-West-Achsen als Verbindungswege zu einer Streusiedlung entwickelt haben. Eine Zentrumsbildung im Bereich der heutigen Kirche hat erst später eingesetzt. Die Oberbauerschaft bildet eine der drei Kirchengemeinden der Gemeinde Hüllhorst. Bis zum Bau der Kirche im Jahre 1899 mussten die Bewohner den Gottesdienst in Lübbecke, also jenseits des Wiehengebirges besuchen. Eine Waldweg nach Lübbecke, der alte Kirchweg und eine eigene Eingangstür in der Sankt Andreaskirche zu Lübbecke bezeugt diesen historischen Umstand. Formal wurde Oberbauerschaft erst am 1. Januar 1971 aus der Kirchengemeinde Lübbecke ausgegliedert und ein selbständiges Kirchspiel. Bis dahin fanden die Gottesdienste durch einen durch Lübbecke gestellten Pfarrer statt. Eine Besonderheit ist, dass im größten Teil von Oberbauerschaft nicht die Telefonvorwahl von Hüllhorst, sondern die von Lübbecke gültig ist.

Obschon Oberbauerschaft heute insgesamt als Ortsteil der Gemeinde Hüllhorst zählt und auch bis zur Gemeindegebietsreform das gesamte Gebiet eine einzige Gemeinde umfasste, lassen sich doch folgende größere Dörfer ausmachen: Beendorf (im Zentrum des Gebietes mit Kirche, dichterer Wohnbebauung und Industriegebiet) Niedringhausen (im Osten, entlang der B 239, mit Bebauung am Fuße des Wiehengebirges) Kniendorf (im Westen, geprägt durch einzelne Bauernhöfe und Landwirtschaftliche Flächen) Kleinere Ortschaften und Streusiedlungen sind: Alingdorf, Schüttenhöfe, Schuldorf, Oberhöfen, , Worth , Hangesch.

Am 1. Januar 1973 wurde Oberbauerschaft in die neu geschaffene Großgemeinde Hüllhorst eingemeindet und besaß fortan nach §1 der Gemeindeverfassung den Status eines Ortsteils. Im Zuge der Gebietsreform gewann der dann Ortsteil auch noch Gebiete dazuː ein bis da hin zu Lübbecke gehörender rund 57 Hektar großer Waldstreifen (die heutige Gemarkung 032 in der Flur Oberbauerschaft 2783) wurde der Gemeinde Hüllhorst und damit Oberbauerschaft zugeschlagen. Die alte Stadt Lübbecke reichte bis 1973 jenseits des Kammes bis an den südlichen Waldrand gegen Oberbauerschaft; die Grenze wurde auch hier auf den Kammweg zurückverlegt. Damit konnte Oberbauerschaft seine Waldflächenanteil beinahe verdoppeln.

Karten

Hüllhorst im Kreis Minden-Lübbecke

Ortsteil Oberbauerschaft

Oberbauerschaft, siehe: Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Komunalarchiv Minden und Kreisarchiv Minden Lübbecke

Gemeindearchiv Hüllhorst

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/huellhorst_oberbauerschaft.1565018311.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/08/05 17:18 von michael