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Quetzen

Dieses ist die Beschreibung des Petershagener Ortsteil Quetzen.

Hausstätten- und Höfeliste

Literatur

Geschichte

Quetzen besteht aus den sechs Ortsteilen Heide, Heue, Masloh, Spiekerberg, Teich und Timpen. Quetzen liegt zum größten Teil auf einer Anhöhe des mittleren Wesertales und wird von den Bächen Gehle und Riehe durchflossen. Im Zentrum des Dorfes liegt der Birkenkampwald, außerdem wird Quetzen vom Schaumburger Wald gesäumt. Die Orte Lahde, Bierde und Frille grenzen an Quetzen. Im Südosten grenzt der Ort an Niedersachsen.

Die erste urkundliche Erwähnung Quetzens fand im Jahre 1265 in einer Urkunde des Loccumer Klosters statt. Damals wurde es noch Quedel(hau)sen genannt, was sich aus Quithilo, einem Vornamen und -hausen für Siedlung ableitet. Eine andere Deutung besagt, dass sich der Ortsname vom mittelhochdeutschen Wort für Ketzer ableitet. In der Vergangenheit standen die Einwohner unter der Lehnsherrschaft des Klosters Loccum und hatten zudem Dienste für das Schloss Petershagen zu leisten. Quetzen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Windheim im Amt Petershagen des Fürstentums Minden und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. Am 12. Juni 1845 brannte der Ortsteil Teich mit 7 Bauernhöfen durch eine verheerende Feuersbrunst fast vollständig ab.

Bis 1972 bildete Quetzen eine Gemeinde im Amt Windheim des Kreises Minden. Bevor die Gemeinde bei der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973 Teil der Stadt Petershagen wurde, hatte sie eine Fläche von 7,82 km² sowie 905 Einwohner im Jahre 1972.

Karten

Klassifikationsübersichtskarte des Katasterverbandes Petershagen (Buchholz mit der Untergemeinde Großenheerse; Frille mit den Untergemeinden Dankersen, Leteln, Päpinghausen, Wietersheim, Aminghausen und Gut Wietersheim; Heimsen mit der Untergemeinde Ilvese; Lahde mit den Untergemeinden Bierde, Gorspen-Vahlsen und Quetzen; Mindener Wald; Ovenstädt mit der Untergemeinde Hävern; Petershagen mit den Untergemeinden Kutenhausen, Maaslingen bzw. Maaßlingen, Meßlingen, Südfelde, Todtenhausen, Eldagsen und Bezirk Petershagen des Mindener Waldes; Schlüsselburg mit den Untergemeinden Vorburg und Röhden; Windheim mit den Untergemeinden Jössen und Ilse)

Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold

Übersichtskarte der Katastergemeinde Lahde mit den Untergemeinden Lahde, Gorspen-Vahlsen, Quetzen und Bierde.

Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold

Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke

Ortsteil Quetzen

Ortsteil Quetzen, Stadt Petershagen, siehe: Google Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Stadtarchiv Petershagen

Stadtarchiv Petershagen

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                                 info@westfalenhoefe.de
wiki/petershagen_quetzen.txt · Zuletzt geändert: von michael

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