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wiki:petershagen_messlingen

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Meßlingen

Dieses ist die Beschreibung des Petershagener Ortsteil Meßlinge.

Hausstätten- und Höfeliste

Literatur

Geschichte

Meßlingen befindet sich in leichter Hügellage im Zentrum der Diepenauer-Meßlinger Geest. „Geest“ ist vom plattdeutschen „güst“ abzuleiten und bedeutet „unfruchtbar“. Über die erste Besiedlung im Bereich des heutigen Ortes Meßlingen gibt es keine urkundlichen Unterlagen, jedoch erscheint eine Besiedlung schon in der ältesten Siedlungsperiode nicht ausgeschlossen. In unmittelbarer Nachbarschaft, nämlich der Gemarkung Südfelde – Stemmer ist die Anlage eines Urnenfriedhofes nachweisbar.

Die erste urkundliche Erwähnung ist zu finden im Chronologischen Register des Hoyer Urkundenbuches Nr. 5902 von 1245, wo es heißt: „Herr arnd de Ryddere en Hus in Messelage“ („Herr Arnd, der Ritter hat ein Haus in Meßlingen.“). Weitere Erwähnungen sind zu finden in mittelalterlichen Dokumenten der Jahre von 1294 bis 1324 mit unterschiedlicher, aber mit heutiger identischer Namensform.

Meßlingen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Hofmeister im Amt Petershagen des Fürstentums Minden und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. Bis 1972 bildete Meßlingen eine Gemeinde im Amt Petershagen des Kreises. Bevor die Gemeinde bei der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973 Teil der Stadt Petershagen wurde, hatte sie eine Fläche von 647 ha sowie 518 Einwohner im Jahre 1972).

Karten

Klassifikationsübersichtskarte des Katasterverbandes Petershagen (Buchholz mit der Untergemeinde Großenheerse; Frille mit den Untergemeinden Dankersen, Leteln, Päpinghausen, Wietersheim, Aminghausen und Gut Wietersheim; Heimsen mit der Untergemeinde Ilvese; Lahde mit den Untergemeinden Bierde, Gorspen-Vahlsen und Quetzen; Mindener Wald; Ovenstädt mit der Untergemeinde Hävern; Petershagen mit den Untergemeinden Kutenhausen, Maaslingen bzw. Maaßlingen, Meßlingen, Südfelde, Todtenhausen, Eldagsen und Bezirk Petershagen des Mindener Waldes; Schlüsselburg mit den Untergemeinden Vorburg und Röhden; Windheim mit den Untergemeinden Jössen und Ilse)

Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold

Übersichtskarte der Katastergemeinde Petershagen (mit den Untergemeinden Petershagen, Kutenhausen, Maaslingen bzw. Maaßlingen, Meßlingen, Südfelde, Todtenhausen, Eldagsen und Bezirk Petershagen des Mindener Waldes)

Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold

Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke

Ortsteil Meßlingen

Ortsteil Meßlingen, Stadt Petershagen, siehe: Google Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Stadtarchiv Petershagen

Stadtarchiv Petershagen

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                                info@westfalenhoefe.de
wiki/petershagen_messlingen.txt · Zuletzt geändert: 2024/12/03 19:56 von michael

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