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Frille
Dieses ist die Beschreibung des Petershagener Ortsteil Frille.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Geschichte
Er liegt 4,5 km südöstlich der Petershagener Kernstadt. Frille grenzt im Norden an den Ortsteil Lahde, im Osten an den Ortsteil Quetzen, im Süden an Cammer, Ortsteil der Stadt Bückeburg, und Päpinghausen, Ortsteil der Stadt Minden, sowie im Westen an den Ortsteil Wietersheim und an die Weser mit der jenseits des Flusses gelegenen Kernstadt Petershagen.
Im Jahre 1168 wird Frille erstmals urkundlich als „Vrigelde“ erwähnt. Da Frille sowohl für die Edlen vom Berge als auch für die Grafen von Schaumburg interessant war, führte dies zu einem zweigeteilten Dorf, in dem sich eine unübersichtliche Gemengelage von Besitztiteln und Grundrechten beider Seiten ausbildete. 1398 erbte das Hochstift Minden den Besitz derer vom Berge, das 1648 als Fürstentum Minden an Brandenburg-Preußen fiel. Der preußische Teil von Frille gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Übernstieg im Amt Hausberge des Fürstentums Minden und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. Die schaumburgische Gemeinde Frille gehörte zum Amt Bückeburg des Fürstentums Schaumburg-Lippe. 1885 wurde der genaue Grenzverlauf zwischen Preußen und Schaumburg-Lippe bzw. zwischen den beiden gleichnamigen Gemeinden festgelegt.
Nach langen Mühen wurden die beiden Gemeinden am 1. Oktober 1971 durch einen Staatsvertrag zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vereint und bestanden als eine Gemeinde im Amt Windheim des nordrhein-westfälischen Kreises Minden fort; bei einer Erhöhung der Einwohnerzahl um damals 355 und einem Flächenzuwachs um 3,43 km².
Bevor die vereinigte Gemeinde bei der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973 Teil der Stadt Petershagen wurde, hatte sie eine Fläche von 10,58 km² sowie 1059 Einwohner im Jahre 1972.
Karten
Klassifikationsübersichtskarte des Katasterverbandes Petershagen (Buchholz mit der Untergemeinde Großenheerse; Frille mit den Untergemeinden Dankersen, Leteln, Päpinghausen, Wietersheim, Aminghausen und Gut Wietersheim; Heimsen mit der Untergemeinde Ilvese; Lahde mit den Untergemeinden Bierde, Gorspen-Vahlsen und Quetzen; Mindener Wald; Ovenstädt mit der Untergemeinde Hävern; Petershagen mit den Untergemeinden Kutenhausen, Maaslingen bzw. Maaßlingen, Meßlingen, Südfelde, Todtenhausen, Eldagsen und Bezirk Petershagen des Mindener Waldes; Schlüsselburg mit den Untergemeinden Vorburg und Röhden; Windheim mit den Untergemeinden Jössen und Ilse)
Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold
Übersichtskarte der Katastergemeinde Frille (mit den Untergemeinden Frille, Dankersen, Leteln, Päpinghausen, Gut Wietersheim, Aminghausen und Wietersheim)
Klassifikationsübersichtskarte Katasterverband RB Minden um 1820 : im Landesarchiv OWL Detmold
Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke
Ortsteil Frille
Dokumente
Verweise
Auskünfte
Stadtarchiv Petershagen
Heimatverein Frille
Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:
info@westfalenhoefe.de



