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wiki:luebbecke_blasheim

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Blasheim

Dieses ist die Beschreibung des Lübbecker Ortsteils Blasheim im Kirchspiel Blasheim.

Hausstätten- und Höfeliste

[Blasheimer Hausstätten- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Literatur

Geschichte

In einer Urkunde des Mindener Bischofs Milo (969–996) wird Blasheim das erste Mal erwähnt, zusammen mit sieben weiteren Höfen. Der Ortsname von Blasheim hat sich gewandelt: Von Blesnon 969, über Blassum 1244, Blasne 1332 und Blassen 1493. Der Name hängt wahrscheinlich mit Blesse (= heller Fleck) zusammen. Blasheim heißt dann so viel wie Siedlung auf einer Waldlichtung. Genauso wie in anderen Ortsteilen Lübbeckes lässt sich in Blasheim grundherrschaftliches Eigentum der Grafen von Tecklenburg nachweisen, die im Mittelalter über die Region verfügten. Sie gelten auch als die Stifter der Marienkirche Blasheim, deren Bau 1514 vollendet war. Im Jahre 1491 wurde vom Mindener Bischof Heinrich von Schauenburg dem Sprengel Blasheim, zusammen mit den Bauerschaften Stockhausen, Eikel, Obermehnen und Knöttinghausen, das volle Pfarrrecht zugesprochen. Aus dem Fest zur Weihung der Marienkirche ging der Blasheimer Markt hervor, der besonders in den frühen Septembertagen sehr beliebt ist, da in dieser Zeit Mariä Geburt gefeiert wird.

Im Jahr 1910 wurde die Blasheimer Marienkirche durch ein Südschiff erweitert und bekam eine Restaurierung. Sehenswert ist heute der spätgotische Apostelaltar der Kirche. Über Jahrhunderte bildete Blasheim mit den Bauerschaften Obermehnen im Süden und Stockhausen im Norden eine politische Einheit. Von 1843 bis 1890 bildete die Gemeinde Blasheim ein eigenes Amt, das vom Amt Oldendorf in Personalunion mitverwaltet wurde.

Am 1. Januar 1973 die ehemals wesentlich größere Gemeinde Blasheim in die Stadt Lübbecke eingemeindet.

Der heutige Stadtteil Blasheim umfasst nur noch ein Drittel der Fläche der Altgemeinde, da ein Großteil des Gemeindegebiets an die Stadtteile Obermehnen und Stockhausen ging. Zudem verlor Blasheim, und indirekt damit auch die Gesamtstadt Lübbecke, einige Gebiete: an Lübbecke wurde zwar im Großen und Ganzen die ehemalige Gemeinde Blasheim angegliedert, ohne aber einen rund 100 Hektar großen Streifen mit den Orten Blasheimer Busch und Knötinghausen sowie reichlichen landwirtschaftlichen Flächen, die an die Stadt Preußisch Oldendorf fielen.

Karten

Lübbecke im Kreis Minden-Lübbecke

Ortsteil Blasheim

Ortsteil Blasheim, Stadt Lübbecke, siehe: Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Komunalarchiv Minden und Kreisarchiv Minden Lübbecke

Stadtarchiv Lübbecke

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  kokp18@westfalenhoefe.de
wiki/luebbecke_blasheim.txt · Zuletzt geändert: 2022/07/29 17:21 von michael

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